Wie Unternehmen Fitness am Arbeitsplatz fördern

SolarCity hat den Wellnesscode fürs Büro geknackt

Mit dem Abschütteln ineffizienter Wellnessprogramme hat SolarCity, ein von Elon Musk gestütztes Unternehmen, augenscheinlich den Code in puncto Wellness im Büro geknackt. Mithilfe neuartiger Taktiken wurden Gesundheit, Wohlbefinden und Bewegung zum neuen Status quo im Büro. Und es funktioniert – anders als veraltete, erfolglose Pendants.

„Unsere Verletzungs- und Krankheitsrate liegt bei einem Drittel des nationalen Durchschnitts und sinkt Jahr für Jahr weiter“, so Carlos Ramirez, Vize-Präsident für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit des Unternehmens.

Diese erstaunliche Statistik wirft die Frage auf, was bei SolarCity und in anderen Unternehmen, die das Problem scheinbar gelöst haben los ist ?

„Unsere Verletzungs- und Krankheitsrate liegt bei einem Drittel des nationalen Durchschnitts und sinkt Jahr für Jahr weiter.“

Laut einer im Jahr 2014 von der Kaiser Family Foundation durchgeführten Arbeitgeberumfrage bieten 98% der großen und 73% der kleineren Arbeitgeber mindestens ein Büro-Wellness-Programm an, oft implementiert, um den Gesamtbetrag der für die Gesundheitsversorgung der Angestellten aufgewendeten Gelder zu reduzieren. Typische Programme charakterisieren sich durch eine umfangreiche Datensammlung, oft in Verbindung mit jährlichen Blutabnahmen und umfangreichen Gesundheitsanalysen. Nachdem buchstäblich in ihnen herum gestochert und sie geprüft, gewogen und ausgemessen worden sind, werden die Mitarbeiter im Normalfall bis zur nächsten Analyserunde weggeschickt.

Aber funktioniert es auch? Offen gesagt, man weiß es nicht genau. Und das ist schlecht für das Unternehmen, wenn man bedenkt, dass die zuvor genannten Programm- und Verwaltungskosten hoch sind. So hoch, dass das US-Arbeitsministerium und das US-Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste glauben [je propose de ne pas mettre ce lien], dass sogar erfolgreiche Programme im Durchschnitt fünf Jahre brauchen, um die Kosten zu decken. Wenn das Ziel ist, sowohl für die Mitarbeiter als auch für den Endgewinn eine Verbesserung der Gesundheit zu schaffen, scheint die traditionelle Wellness nicht fit genug zu sein.

Gemäss der Wirksamkeitsanalyse vom modernenWellnessprogramm scheinen diese erfolgreich zu sein. Die Programme werden direkt in die Unternehmenskultur integriert und beinhalten arbeitsbasierte Optionen für die Gesundheitsförderung. Unternehmen wie SolarCity fördern den Gesundheitsgedanken, und das durch die gesamte Hierarchie.

„Wir glauben, dass mangelndes Wohlbefinden einen akuten und kumulativen Effekt auf Produktivität und Effizienz hat“, sagt Ramirez und zeigt damit die fortschrittliche Philosophie des Unternehmens auf. „Wir bieten ergonomisches Training an und das gesamte Jahr über Auswertungen. Zudem bieten wir auch eine Wellnessmesse an, die sicherstellt, dass unsere Mitarbeiter sich mit ihrer eigenen Gesundheit befassen. Wir unterstützen Bike-to-Work und weitere Initiativen für körperliche Aktivitäten. Wir sind mit örtlichen Fitnessstudios Partnerschaften eingegangen, um vergünstigte Mitgliedschaften anzubieten und haben auf mindestens einem Campus ein eigenes Fitnessstudio mitPersonaltrainern eingerichtet.

 « Wir glauben, dass mangelndes Wohlbefinden einen akuten und kumulativen Effekt auf Produktivität und Effizienz hat. »

Dieses Engagement wird durch den Versuch unterstrichen, Fitness am Arbeitsplatz zu fördern und dabei zugleich die Produktivität zu erhalten. SolarCity hat vor Kurzem Schreibtisch-Laufbänder in seinem Büro eingerichtet, um seine Mitarbeiter zu motivieren, während des Arbeitens zu gehen.

 « In unserem Fall hat Bewegung als eine Bewegung begonnen. »

„In unserem Fall hat Bewegung als eine Bewegung begonnen. Wir befinden uns aktuell in einer Testphase für Schreibtisch-Laufbänder und alle Rückmeldungen waren hervorragend, sagt Ramirez. Die Mitarbeiter sind begeistert, das Arbeiten mit dem zu verbinden, wofür ihre Körper gemacht sind: Bewegung. Mitarbeiter, die nur fünf Minuten am Stück gehen können, fühlen sich dadurch gestärkt, während einer Konferenzschaltung oder dem Verfassen von E-Mails gehen zu können. Sie lieben diese Möglichkeit“.

Die Angestellten von SolarCity scheinen sich der Philosophie von Ramirez angeschlossen zu haben, so sagen es zumindest die Statistiken. „Wir haben eine aktuelle Studie mit dem Titel Killer Chairs (tötende Stühle) zu den körperlichen Herausforderungen mit einem sitzenden Lebensstil geteilt, welche zum Ergebnis hatte, dass rund 50% unserer Mitarbeiter sich einen Arbeitsplatz mit der Möglichkeit zum Stehen und Sitzen wünschen, sagt er.

Die aktuelle Wissenschaft unterstützt die Behauptung des Unternehmens, dass gesunde und aktive Mitarbeiter produktiver in ihren beruflichen Aufgaben sind. 

Eine von der Universität Minnesota veröffentlichte einjährige Studie hat herausgefunden, dass Mitarbeiter, die Schreibtisch-Laufbänder nutzten, bei der Arbeit besser abschnitten als ihre sitzenden Kollegen. Der Verfasser der Studie, Dr. Avner Ben-Ner, steht hinter der praktischen Umsetzung seiner Ergebnisse. „Es ergeben sich echte Vorteile“, sagt er. „Wie sonst lassen sich Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Produktivität verbessern? Ich denke, es ist eine großartige Sache. Viele Menschen schätzen diese Alternative sehr. Es ist eine sehr, sehr vorteilhafte Aktivität“.

SolarCity ist nur eines von vielen Unternehmen, die sich einer integrierten betrieblichen Fitness zuwenden. Bescheidene Gruppierungen wie Bright Pink in Chicago, eine Nonprofit-Organisation, die sich für die Bekämpfung von Brust- und Eierstockkrebs und die gleichzeitige Förderung der gesamten Körpergesundheit einsetzt, machen es ihnen ebenso gleich wie die bekannten Namen Zillow und Dairy Queen.

Zillow preist den Lifestyle des Schreibtisch-Laufbands

Chez Zillow, des personnes attendent derrière un TMD alors que deux collaboratrices sont en train de travailler dessus.

„Ich liebe das Schreibtisch-Laufband“, sagt Spencer Rascoff, Zillow’s Walking-while-Working CEO. Das gesamte Unternehmen trägt seine Büro-Wellness-Philosophie wie eine Ehrenmedaille und preist den Schreibtisch-Laufband-Lifestyle öffentlich an. „Ich gehe jetzt für einige Stunden am Tag mit einer Geschwindigkeit von 3 km/h. Es gibt mir mehr Energie über den Tag hinweg… Ich schreibe all meine E-Mails und führe alle Telefongespräche während ich gehe“.

Zillows Bewegung verteilt sich über seine verschiedenen Campus. Der Real Estate-Gigant hat seine Mitarbeiter ermutigt, Rascoffs Führung zu folgen, und auch ihre Schritte anhand von durch das Unternehmen bereit gestellten Aktivitätstrackern zu zählen. Die Implementierung hat bei den Mitarbeitern Anklang gefunden, was aus den digitalen und gelegentlich buchstäblichen Warteschlangen für Schreibtische ersichtlich wird.“ Ich bin begeistert“, sagt Jenny Hoefel, Zillows Event-Spezialistin. „Unternehmen sind dazu nicht verpflichtet, aber es ist ein großer Vorteil, der mich persönlich und körperlich besser fühlen lässt“.

Dairy Queen schafft Kulturen des Wohlbefindens

Bei Dairy Queen ist die Einstellung ähnlich. Durch die Bereitstellung einer Workout-Einrichtung vor Ort, diverser Gesundheitsprogramme für die Mitarbeiter und aktiver Arbeitsplätze hat die Fast-Food-Kette die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu einer sichtbaren Kultur am Hauptsitz in Minnesota gemacht. Wir sind mit sehr kleinen Schritten dahin gekommen, wo wir heute sind, sagt Debbie Stordahl, Projektmanagerin im Unternehmen. „Wir haben „Know your numbers“-Gruppen, Grippeimpfungen, gelegentliche Mittagessen und Lernklassen, Herz-Lungen-Massage-Trainings, Schuh-Fittings… Gewichtsreduzierungsherausforderungen angeboten und eine lokale 5-Kilometer-Laufteilnahme organisiert. Das Engagement des Unternehmens hat sich bezahlt gemacht, denn mehr als 50% der Belegschaft von DQ nutzen die Fitnessanlage vor Ort. Uns wurde eine Beteiligung von 20% vorausgesagt, deshalb sind wir sehr stolz auf die tatsächlichen Zahlen“, sagt sie.

Zusätzlich zum Angebot eines Gesundheitsprogrammes weist Stordahl darauf hin, dass das Unternehmen sein Team einschärfen musste, dass gesundheitsbewusst für das Arbeiten zweckdienlich ist. „Die Nutzung von Schreibtisch-Laufbändern war ein wichtiger Schritt, um unsere Mitarbeiter zu ermutigen, sich über den Tag Zeit für sich selbst zu nehmen und ebenso auch weiter arbeiten zu können, wenn Sie sich dafür entschieden“, sagt sie. „Sie werden auch weiterhin zur Verfügung gestellt“.

Nicht jedes Unternehmen hat diese Stufe erreicht. Im Gegenteil kann das Kreieren von Wellness-Kulturen von außen betrachtet entmutigend wirken. In einem Interview des Forbes Magazine aber hat Joshua Love, Präsident von Kinema Fitness, die effektivste Art und Weise beschrieben, wie ambitionierte Unternehmen auf dem Weg des Erfolgs leicht Fuß fassen können. In einem 4-Stufen-Plan, sagt er, müssen Unternehmen zunächst die Bedürfnisse der Mitarbeiter ermitteln, einen Plan zur Erfüllung dieser Bedürfnisse erstellen, eine Kommunikationsstrategie entwickeln und dann Anreize für die Umsetzung des Programms schaffen. „Google schafft nicht nur Arbeitsplätze, sie schaffen eine Kultur in welcher Menschen jeden Tag aufs Neue gewürdigt und wertgeschätzt werden“, sagt er, indem er den Tech-Giganten als Beispiel nutzt. „Dadurch fühlen sich die Mitarbeiter betreut und geschätzt“.

Et si votre entreprise n’est pas de la taille de Google, mais a pourtant des ambitions colossales, à l’image de SolarCity ?

« Die kleinen Schritte, die wir anfangs gemacht haben, kosteten uns wenig… und zeigten unseren Mitarbeitern, dass wir uns für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden interessieren. »

Und wenn Ihr Unternehmen nicht die Größe von Google, aber trotzdem kolossale Ambitionen hat, so wie SolarCity? „Beginnen Sie mit einer Motivation und… zeigen Sie, dass Bewegung während des Arbeitstages für eine gute Gesundheit von oberster Priorität ist und mit Produktivitätssteigerung, Innovation und Effizienz einhergeht“, sagt Ramirez.

Debbie Stordahl von Dairy Queen teilt Ramirez’ Optimismus. „Jeder, der ein Wellness-Programm einführen möchte, kann dies mit minimalen Investitionen tun“, sagt sie. „Die kleinen Schritte, die wir anfangs gemacht haben, kosteten uns wenig… und zeigten unseren Mitarbeitern, dass wir uns für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden interessieren“.

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